Bild: SWR/Benoît Linder

Sie spielt Eliza im Schwarzwald-Tatort vom 4. Januar: Wer ist Hanna Heckt?

Die junge Hanna Heckt spielt im Freiburger Tatort Das jüngste Geißlein, der am 4. Januar 2026 erstmalig ausgestrahlt wurde, die unter selektivem Mutismus leidende Hauptfigur Eliza Baciu. Hier erfährst du mehr über den Werdegang des jungen Shootingstars.


Spätestens seit dem Mai 2025 ist die 2015 geborene deutsche Kinderdarstellerin Hanna Heckt in der internationalen Filmbranche keine Unbekannte mehr: Beim renommiertesten Filmfestival der Welt, den Filmfestspielen in Cannes, wurde der deutsche Wettbewerbsbeitrag „In die Sonne schauen“ erstmalig der Presse und Öffentlichkeit präsentiert. Das beklemmende Drama, das Hanna Heckt auf dem offiziellen Kinoplakat sogar in den Mittelpunkt rückt, erhielt bei der 78. Ausgabe des Festivals an der berühmten Croisette den Preis der Jury. Heckt mimt in dem Drama unter Regie von Mascha Schilinski das junge Mädchen Alma und wurde dadurch quasi über Nacht zu einem Shootingstar des Arthouse-Kinos.

Einige Monate später, am 28. August 2025, startete der vielgelobte Film auch regulär in den deutschen Kinos. Darüber hinaus wurde er auf zahlreichen weiteren Festivals gezeigt und bei Preisverleihungen gewürdigt, etwa bei den British Independent Film Awards, beim Chicago International Film Festival, bei den European Film Awards oder beim Filmfest München. Hanna Heckt musste für ihre tragende Rolle unter anderem Plattdeutsch lernen und ein Stunttraining absolvieren. Beim Golden Starfish Award des Hamptons International Film Festivals erhielt sie für ihre Performance eine „Honorable Mention“.

Wurde über Nacht weltberühmt: Hanna Heckt im Drama „In die Sonne schauen“ von Mascha Schalinski. © Bild: Studio Zentral

Auch in den Jahren davor sammelte Hanna Heckt, die ihren offiziellen Instagram-Account noch von ihrer Mutter managen lässt, schon wertvolle Erfahrungen vor der Kamera: Erstmalig im TV zu sehen war das blonde Mädchen 2022 im Alter von sieben Jahren in der Sat.1-Serie „Nachricht von Mama“. In den Jahren danach folgten ZDF-Auftritte in Vorabendformaten wie „Notruf Hafenkante“ oder Sonntagsfilmen wie der erfolgreichen „Frühling“-Reihe und dem Weihnachtsfilm „Stille Nacht, raue Nacht“, in dem sie die junge Sanni Ohlsen spielte.

Dank ihrer herausfordernden Episodenhauptrolle im düsteren Schwarzwald-Tatort Das jüngste Geißlein, der unter Regie von Rudi Gaul entstand und starke 8 von 10 Punkten auf unserer Bewertungsskala abräumte, geht Hanna Heckt nun auch als eine der jüngsten Mörderinnen in die Tatort-Geschichte ein – weitere Auftritte in Film und Fernsehen dürften nur eine Frage der Zeit sein.


Kommentare

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9 Antworten zu „Sie spielt Eliza im Schwarzwald-Tatort vom 4. Januar: Wer ist Hanna Heckt?“

  1. Avatar von Sehlmacher- Bartels
    Sehlmacher- Bartels

    nur gut…..Schauspieler und Inhalt sehr gut…..spannend….mystisch…wieder einmal ein gelungener Tatort….

  2. Avatar von Friederike Rosenfeld
    Friederike Rosenfeld

    Ich fand diesen „Tatort“ endlich mal wieder sehenswert von der ersten bis zur letzten Minute. Ich hatte etwas Probleme, dass eine 13jährige noch uralte Cassettenrecorder mit Märchen favorisiert statt Smartphone, K-Pop undTaylor Swift etc. Aber ihre Krankheit erklärt das vielleicht.

    Darstellerisch hervorragend! Hanna Heckt ist eine Entdeckung! Hans Jochen Wagner ist immer soooooo überzeugend, und Eva Löbau ist einfach super wandelbar. Schließlich ist sie ja auch die schwäbelnde, gottesfürchtige „Rose“ neben dem Hypochonderehemann „Hadi“ bei den „Bundschuhs“.
    Alles einfach nur toll und gelungen, und selbstverständlich gibt es im Leben dererlei grauenvolle schicksalshafte Verkettungen.

  3. Ich habe nicht verstanden, wer war der Täter.

  4. Avatar von Heinz S.

    Ich fand den Tatort gar nicht schlecht.

  5. Avatar von Ruth Simon
    Ruth Simon

    Bester Tatort seit Jahren!!!
    Top Handlung! Top Kommissare!

  6. Avatar von P. A. Gyane
    P. A. Gyane

    Unterirrdisch, wir wissen nicht, watum wir uns das angetan haben

  7. Avatar von Patrick Schatz
    Patrick Schatz

    Eine Mischung aus Sandmännchen und Poltergeist. Man sieht schon gar nicht mehr hin, welch Schwachsinn für teures Gebührengeld produziert wird. Hoffentlich entfällt bald die Pflichtgebühr, dann gehören solche Produktionen der Vergangenheit an.

    1. Avatar von Dolores

      Blödsinn, Ihr Kommentar.

    2. Avatar von Christel Hieser
      Christel Hieser

      Da kann ich ihnen nur beipflichten. Bin zwar ein Krimi Fan, aber sie werden immer schlechter. Denen gehen wohl die Themen aus. So etwas muss man sich nicht mehr antun

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