Bild: MDR/MadeFor/Steffen Junghans

Nachtschatten

Folge 1323

1. Januar 2026

Sender: MDR

Regie: Saralisa Volm

Drehbuch: Viola M. J. Schmidt

So war der Tatort:

Schwesterlich.

Nicht von ungefähr entstand Nachtschatten, der einige Monate vor dem Dresdner Vorgänger Siebenschläfer unter Regie von Tatort-Debütantin Saralisa Volm gedreht, aber erst zweieinhalb Monate später erstmalig ausgestrahlt wurde, unter dem Arbeitstitel Schwesternliebe: Fast alles im zweiten gemeinsamen Fall von Oberkommissarin Leonie Winkler (Cornelia Gröschel) und ihrem Vorgesetzten Peter Michael Schnabel (Martin Brambach), die weiterhin ohne Nachfolgerin für die in Herz der Dunkelheit ausgestiegene Karin Gorniak (Karin Hanczewski) auskommen müssen, dreht sich um eine traumatisierte 16-Jährige. Sie ist offenbar einem Verlies im eigenen Zuhause entkommen und wendet sich hilfesuchend an die Kripo: Ihre geliebte Schwester sei dort noch gefangen und befinde sich in der Gewalt ihres Vaters.

Erinnerungen werden wach – an den überragenden Saarbrücker Tatort Verschleppt von 2012, den starken Wiener Tatort Abgründe von 2014 oder den vielgelobten Bodensee-Tatort Rebecca von 2016, die thematisch ähnlich gelagert sind. Und natürlich an reale Schreckensfälle wie den von Josef Fritzl oder Natascha Kampusch, die wohl für das Drehbuch von Viola Schmidt Pate standen. Statt vor einer Leiche, die im zunächst rätselhaften Prolog des Films auf dem Boden liegt, steht Winkler zum Auftakt vor der verwirrten und mit einem Skalpell bewaffneten Amanda (Emilie Neumeister), die in einem emotionalen Ausnahmezustand am Hauptbahnhof von Passanten aufgegriffen wurde. Fortan fungiert das Mädchen als menschlicher Dreh- und Angelpunkt des finsteren Psychothrillers.

Drei zentrale Fragen sind dabei Antriebsmotor der Story: Wer ist die erwachsene Tote, die lange Zeit gar nicht gefunden wird? Ist der unterernährte Teenager glaubwürdig oder hat das „Kellermädchen“ selbst einen Menschen getötet? Und wenn sie die Wahrheit sagt: Wo befindet sich der Keller, in dem ihre Schwester offenbar gefangen gehalten wird? Winkler und Schnabel setzen auf die Unterstützung von Psychologin Dr. Gülsüm Diallo (Abak Safaei-Rad, In seinen Augen) und quartieren Amanda in einem Jugendheim ein, finden aber kaum Zugang zu der jungen Frau. Beim gewohnt cholerischen Schnabel baut sich Frust auf, den im 1322. Tatort vor allem der bedauernswerte Kriminaltechniker Philipp Laupheimer (Yassin Trabelsi) abkriegt.


SCHNABEL:
Das Mädchen hat Sie verletzt. Es wirkte wenig glaubhaft, verwirrt, aggressiv…

LAUPHEIMER:
Völlig gaga.

SCHNABEL:
Laupheimer, wenn ich ’nen Papagei brauche, sage ich’s!

Der Dresdner Tatort ist bekannt für seine düsteren Beiträge, die oft eher Thriller als Krimis sind und im Horror-Genre wildern (man denke an elektrisierende Folgen wie Das Nest, Parasomnia oder Katz und Maus). Auch der mit einem bedrohlichen Klangteppich vertonte Nachtschatten fällt in diese Kategorie, erreicht das hohe Niveau der drei Filme allerdings nicht ganz – und das liegt weniger an der stilsicheren und mitreißenden, aber nie reißerischen Inszenierung, sondern vor allem an den Logikkratern im Drehbuch. Am Ende fällt manches von dem, was unter kontinuierlichem Anziehen der Spannungsschraube stimmungsvoll aufgebaut wurde, wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Diese Auflösung sollen wir glauben?

Der Neujahrstatort 2026 befindet sich dabei in bester Gesellschaft: An der Herausforderung, rätselhafte Phänomene oder nebulöse Unbekannte am Ende irgendwie logisch aufklären zu müssen, sind Horrorfilme in den letzten Jahrzehnten schon reihenweise gescheitert. Auch Nachtschatten wirkt unterm Strich wie ein uneingelöstes Versprechen: So packend sich die Suche nach Amandas Schwester und das Aufrollen ihrer Vorgeschichte auch gestalten, so wenig schlüssig wirkt das, was uns die Filmemacherinnen am Ende als Erklärung präsentieren. Erschwerend hinzu kommt, dass die zum Zeitpunkt des Drehs bereits 25 Jahre alte Emilie Neumeister zu alt gecastet wurde – die naive 16-Jährige, die unter einer Entwicklungsverzögerung leidet, kauft man ihr nicht immer ab.

Allein der Blick auf die Besetzungsliste gibt im Übrigen einen Hinweis darauf, welche Figur nach einem auffällig unauffälligen Erstauftritt in diesem Tatort auf der Zielgeraden noch wichtig werden könnte: Keine Geringere als Nina Kunzendorf (Mord auf Langeoog), die von 2011 bis 2013 als Hauptkommissarin Conny Mey im Frankfurter Tatort ermittelte (letztmalig in Wer das Schweigen bricht), ist in einer Nebenrolle als Hausmeisterin zu sehen. Und da sich der Kreis der übrigen Tatverdächtigen bzw. befragten Personen mit dem Ehepaar Steffen (Maik Solbach, Hydra) und Mareike Klann (Mélanie Fouché, Adams Alptraum) extrem überschaubar gestaltet, ist früh klar, wo der Hase in diesem Film hinläuft.

Da Nachtschatten nicht als klassischer Whodunit, sondern als Wettlauf gegen die Zeit und düsteres Psychogramm arrangiert ist, ist diese Vorhersehbarkeit aber recht leicht zu verkraften – und wer zudem über die wenig glaubwürdige Auflösung hinwegsehen kann, dürfte großen Gefallen an dem spannenden Beitrag aus Sachsen finden. Winkler und Schnabel dürfen sich derweil damit trösten, dass die nach wie vor vakante Planstelle von Karin Gorniak in Dresden endlich besetzt wird: Wie der MDR im Herbst 2025 verkündete, stößt demnächst eine neue Kommissarsanwärterin zum Figurenensemble dazu (weitere Informationen).

Bewertung: 6/10


Kommentare

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33 Antworten zu „Nachtschatten“

  1. Avatar von Streitenberger
    Streitenberger

    Dem Zuschauer eine 27- jährige Frau als 15- jähriges Teenager- Mädchen verkaufen zu wollen, empfand ich als dreist.
    Nie im Leben geht die lange erwachsene Schauspielerin als Schulkind durch!

    Völlig unerklärt bleibt, warum die Mutter, die ihre Tochter doch vorgeblich vor der bösen Welt schützen wollte, ihre Tochter hungern ließ.

  2. Avatar von Willi Lerchner
    Willi Lerchner

    Da wundern sich die Leute bei ARD und ZDF, warum die Leute keinen Fernsehen gucken wollen.
    Wenn so eine Scheiße gedreht wird, wie der Tatort „Nachtschatten“… brauchen wir uns nicht wundern, dass unser Fernsehprogramm total Mist ist.
    Total öde und langweilig. Schade ums Filmmaterial und um die Darsteller erst recht. Es gibt zwar auch gute Filme, aber wie gesagt … dieser Tatort ist das allerletzte.

  3. Ich muss mich der Kritik leider auch anschließen.
    Der Titel und Aufbau des Tatorts war klasse.
    Aber einige wirklich absolut unrealistische und filmtypische Handlungen machten ihn dann auch direkt wieder kaputt.

    Nur ein paar Beispiele:

    Warum wird das Mädchen direkt als Täterin festgelegt, soll sogar ins Gefängnis gebracht werden, obwohl es bis auf „eine Frau hat hier zugestochen“ keine Beweise gibt?
    Wieso geht die Kommissarin – natürlich – alleine in den Keller, obwohl es vollkommen klar ist, dass das der Tatort sein wird und sie sogar merkt, dass sie keinen Empfang hat?? Und dann natürlich mit einer Umgebungsaufmerksamkeit eines Steins, damit sie niedergeschlagen werden kann….. sowas würde niemals passieren? (Ich bin im Blaulichsektor, daher Erfahrung).

    Und zum Ende:
    Man bekommt aufgetischt, dass die Schwester scheinbar Einbildung ist, aber Beweise dafür, dass es diese Schwester NICHT gibt, gibt es nicht. Weiter suchen tut aber auch keiner?!
    Und Kommissar Schnabel verhindert, verbietet mittendrin sogar das weiterermitteln eines offensichtlich offenen Falls mit vielen Fragen und die Chefärztin der Psychatrie verhindert mit aller Kraft ebenfalls das Befragen und Verfolgen des Falls. What the fuck! Und beiden wird das weder vorgehalten am Ende noch hat es irgendwelche Konsequenzen…

    Ich weiß, es ist nur ein weiterer Tatort in 90min erzählt. Aber solche drastischen Filmfehler oder Storyfehler sind einfach heftig und sehr unzufriedenstellend.
    Daher leider ein mieser Tatort-Start in 2026

    1. Avatar von Asterisque
      Asterisque

      Das Blut der erstochenen Tierarzt-Tante war an Amandas Skalpell, deshalb war sie tatverdächtig.

      Allein in den Keller zu gehen, war wirklich unrealistisch 😣

      Die Sache mit der Schwester ist nicht ganz geklärt, aber auch nicht ganz offen – Jana war die vor 18 Jahren verstorbene erste Tochter. Man könnte also davon ausgehen, dass ihr Geist eingebildet war.

      Die Chefärztin hat die Befragungen doch mehrfach selbst durchgeführt und dabei auch einiges herausbekommen!

      Ich persönlich fand diesen Tatort sehr spannend und kann die negativen Kritiken nur teilweise nachvollziehen.

  4. Avatar von Walter Neumann
    Walter Neumann

    Das war ein Tatort zum Abgewöhnen!
    Wer ein eingesperrtes Geschwisterpaar darstellt mit zwei sich im Film als unabhängig voneinander befindenden Personen und dann einfach diese Filmsequenzen bei der Auflösung nur als ein Fake für die Zuschauer missbraucht, sollte in das Fantasy-Genre abtauchen und uns die Tatort-Reihe als Krimi nicht weiter vermiesen.
    Für mich war dieser Tatort eine Verarschung des Publikums mit Szenen, die es nicht gab, aber als Realität uns vermittelt wurden.
    Von einem Krimi erwarte ich, dass er realistische Tatsachen und realistische Ermittlungen vermittelt. Sonst ist es Satire.
    Wussten die Kriminalbeamten, dass es keine Schwester gab, weil sie keine Anstalten machten, nach dieser zu suchen?
    Woher kam die Schnittverletzung der Mutter, wenn es keine Schwester gab, die Richtige aber im Polizeigewahrsam?
    Es gab noch mehr solcher Widersprüche!
    Ein „Scheißfilm!!!

    1. Avatar von Asterisque
      Asterisque

      Welche Fake-Szenen meinen Sie? Es war immer nur Amanda zu sehen, häufig in Rückblicken. Eine zweite Person gab es nicht.

      Welche Schnittverletzung der Mutter? Sie hatte eine Brandwunde, die sie sich selbst mit dem Tauchsieder zugefügt hat.

      Ist es nicht ein bisschen hart, einen Film als „scheiße“ zu bewerten, nur weil Sie einiges nicht verstanden haben…?

      1. Avatar von Walter Neumann
        Walter Neumann

        Zuerst wurde gezeigt, wie die Mutter sich selber mit einem Messer (Skalpell) verletzte und erst in einer anderen Szene hat sich darüber die Brandwunde zugefügt.

        Da Amanda im Polizeigewahrsam war, die Mutter aber gleichzeitig mit einer Tochter im Keller beisammen war, war diese Tochter entweder Fiktiv oder tatsächlich vorhanden. Dass sie Fiktiv war, wurde aber nirgendwo auch nur andeutungsweise mitgeteilt, also musste man als Seher von zwei Mädchen ausgehen. Und am Ende wurde einfach darüber hinweggegangen, weil man meinte, alle hätten wie der Regisseur wissen müssen, dass es nur eine Tochter gibt.

        Auch wurde gezeigt, wie Amanda auf der Schaukel in der Luft hing. Gleichzeitig wurde sie sagen lassen, dass sie auch oft nur mit ihrer Schwester dort Schaukeln war. Also bedarf es irgendwann einer Aufklärung, dass es nur Einbildung war. Aber dann darf man nicht die Kellersequenz zeigen, die dann nur Fiktiv gewesen sein kann, was aber jeder Zuseher als Real ansehen musste, weil Amanda es ja nicht sein konnte, da bei der Polizei!

  5. Avatar von Marlies Walter
    Marlies Walter

    So ein furchtbarer Schwachsinn? Gibt es dafür einen Auto? Womöglich KI in Anlehnung an den Fall vor etlichen Jahre, ja sowas kann KI. Unlogisch, nicht nachvollziehbar… Tja, da hat die ARD womöglich wieder Geld gespart. Den Eindruck von KIMachenschaften haben wir seit längerem auch von anderen ehemals Super Fernsehfilmen wie Nord bei Nord oder der Harte Brocken…
    Was sagen eigentlich die Schauspieler dazu, so einen Tatort spielen zu müssen? Müssen sie demnächst alle „krank“ werden und nacheinander „sterben im Film“ ?
    Bitte macht wieder ordentliche Filme, wir bezahlen mit unseren Gebühren die Öffentlichen Medien.

    1. Avatar von Matthias Hanna
      Matthias Hanna

      Der Tatort war super , wie immer , aus Dresden ich liebe sie

  6. Oje – der erste Tatort im Jahr und gleich ein Flop…

    Die Dresdner haben mich bisher noch nie enttäuscht – bis gestern!

    Langweilig und unlogisch die ganze Story.
    Schade – hatte mich auf die Dresdner gefreut.
    Unglaublich was da produziert wurde – die Tage des Tatort sind gezählt.

    1. Avatar von Asterisque
      Asterisque

      So unterscheiden sich die Meinungen – ich fand den Tatort super spannend und gut gemacht 😊

  7. Der Schluss ist mal wieder eine Katastrophe, schade eigentlich

  8. Avatar von UnfertigeMaultasche
    UnfertigeMaultasche

    Unglaublich spannend! Die sogenannten Logikfehler habe ich nicht als solche wahrgenommen, spielt der Film doch in seiner eigenen Realität. Hoher Einsatz und tolle Inszenierung, für mich klare 9 von 10, mindestens.

  9. Winkler ist hin und wieder ein ziemlicher Idiot.

  10. Also mir war nicht alles schlüssig, vor allem ob es Amandas Schwester nun wirklich gab, und falls nicht, wie die beiden dann gemeinsam geschaukelt haben sollen, oder sich unterhalten haben sollen. Aber ansonsten fand ich den Tatort spannend.

    1. Es gab echt viele offene Fragen und Film/Storyfehler.
      Allerdings war das Schaukeln das einzige was am Ende passte. Denn die Nachbarin sah 2 Personen, 2 Frauen auf dem Spielplatz.
      Und da das Mädchen sicher nicht alleine raus durfte, war sie mit ihrer Mutter dort. Also 2 Leute.

      Als die Nachbarin von 2 Personen erzählte dachte ich mir auch schon, dass das keinen Sinn macht. Entweder durften die 2 Schwestern alleine raus, was irgendwie nicht logisch gewesen wäre oder sie muss jemanden nicht gesehen haben?
      Aber jetzt macht es ja Sinn

      1. Avatar von Walter Neumann
        Walter Neumann

        Im Film hat Amanda mitgeteilt, dass sie manchmal nur mit ihrer Schwester auf dem Spielplatz war und sie das durften und manchmal mit ihrer Mutter.

  11. Mir hat er gefallen. Deutlich spannender und besser als die letzten zwei Tatorte (Elefant im Raum, Verlangen).

  12. Avatar von Ludger Heitfeld
    Ludger Heitfeld

    Es wäre schrecklich, wenn unsere Kripo so agieren würde wie in diesem Tatort. Das will niemand sehen!

  13. Avatar von Thomas Reinecke
    Thomas Reinecke

    Der heutige Tatort war für mich ein Beispiel wie mit einem völlig daneben
    konstruierten Drehbuch von Viola J.M. Schmidt (die Namensgleicheit zur
    geisteskranken Mutter- auch nicht Frau Kunzendorfres beste Darstellung-
    ist wohl eher zufällig?), hier nur mit der üblichen Musikuntermalung und genretypischen Effekten( Dunkelheit die sekundenschnell einsetzt, Strecken
    die teils mit dem Auto superlange Zeit in Anspruch nehmen, wo der Spielplatz doch direkt neben der Wohnsiedlung liegt…..) krampfhaft versucht wird, eine
    Art Spannung zu erzeugen.
    Und das alles, um nach 90 Minuten den erwartungsvollen Tatort -Zuseher
    in einem üblen Mix aus Unlogik, Verwirrtheit und Unverständnis in die Tagesthemen zu entlassen.
    Schade um das viele Geld, das hier in einen vollig überflüssigen, mehr als nur schlechten „Krimi“ verschwendet wurde.
    Andere können´s deutlich besser.
    Bitte in Zukunft mehr Qualität als Quantität……. sonst ermitteln demnächst
    vielleicht noch in jeder größeren Stadt der Republik allerlei Kommissare in
    allerlei schwachsinnigen Fällen, nur um „Fernsehunterhaltung“ zur besten
    Sendezeit dem GEZ-zahlenden Publikum zuzumuten.

  14. Avatar von Wolfgang Hackauf
    Wolfgang Hackauf

    Der Tatort vom letzten Sonntag, mit Murot, der ein ausgezeichneter Schauspieler ist, nach 10 Minuten abgeschaltet.

    Ein paar Tage später, im neuen Jahr, ein Tatort der ähnlich schlecht, vollkommen unlogisch, mit einer Ermittlerin die ständig etwas auf den Kopf bekommt.

    Die Handlung schlecht zusammengebaut, die Spannung nur mit Blut und Skalpell etwas aufgewärmt. Super schlecht, am Ende schüttelt man den Kopf, logisch sind anders aus. Ich schaue jetzt keinen Tatort mehr.

  15. Avatar von Marina Kahl
    Marina Kahl

    Endlich mal ein spannender Film. Alle Krimis sind erfunden und enthalten Unlogisches. Wobei der zweiteilige Tatort vor Wochen mir sehr realitätsnah vorkam.
    Ne, der Brambach und seine Kollegen waren schon richtig gut.

  16. Avatar von Bernd Bassüner
    Bernd Bassüner

    Völliger, unlogischer, verwirrender Handlungsablauf, teilweise schlampige Polizeiarbeit z. B. bei der Kellerdurchsuchung, dauernd kurze nicht zuordnende Zeitsprünge. Kinder die nicht erfasst sind, Schulpflicht?
    Den gesamten Zeitablauf, völlig klein zerstückelt und wild gemischt. Das brachte keine Spannung, wie vielleicht erhofft. Lange nicht solchen Mist gesehen.

  17. Avatar von Gregor Koch
    Gregor Koch

    Wie war der Tatort?
    Langweilig. Unlogisch. Dystopisch.

    Langweilig, weil die Ermittlungen einfach nicht voran kamen. Konnten sie auch nicht, weil das Skript sonst nicht für 89 Minuten gereicht hätte. Hätte die Polizei nicht nur ein Phantombild vom Vater, sondern auch von der Mutter anfertigen lassen, wäre der Fall gelöst gewesen. Insofern ist dieser Fall eine dringende Warnung vor der gesellschaftsfähig gewordenen Mysandrie – oder hätte es sein können, wenn er sich getraut hätte. Hat er aber nicht.

    Unlogisch, weil nicht der geringste Hinweis darauf gegeben wurde, wie die Mutter ihrer Tochter sechzehn Jahre lang vormachen konnte, dass da noch eine Schwester sei. Unlogisch, weil Amanda in ihren Erzählungen nie die Mutter erwähnt hat, die doch offenbar z.B. mit ihr nachts auf dem Spielplatz war. Unlogisch, weil Amanda ihren Vater offenbar niemals persönlich getroffen hat, aber dennoch ein Phantombild von ihm zeichnen konnte.

    Dystopisch, weil er einen kurzen Ausblick darauf wagte, welche Hölle toxische Weiblichkeit zu entfesseln in der Lage ist. Während Schnabel im letzten Dresden-Tatort noch als patriarchales Relikt durch die Handlung lief, fungierte er diesmal als das beruhigende Element der Logik und Vernunft, während Täterin, Opfer und Kommissarin sich hemmungslos in Fühlen und Wähnen verloren. Aber auch dieses Element blieb unausgeführt, fast schon unbeabsichtigt; dennoch macht es Hoffnung, dass der Tatort weiterhin auf der Welle der gesellschaftlichen Entwicklung surft, statt in einem pseudo-woken Endzustand zu versauern.

    Weil das Team Winkler/Schnabel trotz allem gut funktioniert, gebe ich diesem Tatort eine 4/10 …

  18. Avatar von Ralf Reiner
    Ralf Reiner

    Würde ein mittelmäßig begabter Polizeischüler solche Ermittlungsfehler begehen, würde er noch vor Uniformzuteilung entlassen. Das Mädchen hatte den Innenhof der Hochhaussiedlung mit Spielplatz und Geruch exakt beschrieben und die zwei „Ermittler“ standen genau dort. Ein Foto der Raketenrutsche zur Vorlage beim Mädchen hätte den Fall nach 10 Munuten gelöst. Unglaublich dämliches Drehbuch mit dem Ziel, die dünne, unglaubwürdige Story künstlich in die Länge zu ziehen.

  19. Schwere unverdauliche Kost. Langweilig, langatmig und definitiv kein Krimi. Die letzten beiden Tatorte sind zum Abgewöhnen.

  20. Avatar von Jutta-Silvia
    Jutta-Silvia

    Mir hat die Logik in diesem Tatort gefehlt.

  21. Avatar von Eva & Agnes
    Eva & Agnes

    Schnabel wie immer nicht nur cholerisch, sondern auch der einzige mit Kompetenz. Die Blonde war nicht auszuhalten. Mittelmäßiger Start in das Tatort-Jahr 2026.
    LG Eva & Agnes

  22. Super Tatort, hat mir total gut gefallen, sehr spannend, klasse Schauspieler
    Ein toller Anfang 2026 für mich……
    Endlich mal wieder 👌 einen richtigen TATORT

  23. Avatar von Rainer Klöppel
    Rainer Klöppel

    Ein frohes neues Jahr und direkt zum Jahresbeginn einen schönen Tatort. Weiter so. Meine Frau und ich fanden ihn sehr spannend. Leider gibt es sowas tatsächlich.

  24. Avatar von Brigitta Tervooren
    Brigitta Tervooren

    Der heutige Tatort aus Dresden ist total unlogisch und sehr irreführend. Keine Kommissarin würde sich so aufführen. Können Sie keine spannenden und doch unterhaltsame mehr drehen. Ich bin echt enttäuscht.

  25. Leider völlig unlogisch, hat mir nicht gefallen

    1. Avatar von Susanne

      Super, für mich 8/10.
      Ich fand diesen Tatort total spannend und auch nicht relevant unglaubwürdig. Daher hat er mir sehr gut gefallen !

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