Bild: SR/Manuela Meyer

Das Böse in Dir

Folge 1329

8. Februar 2026

Sender: SR

Regie: Luzie Loose

Drehbuch: Daniela Baumgärtl, Kim Zimmermann

So war der Tatort:

Katholisch-hugenottisch.

Und das birgt gewaltigen Zündstoff, denn in Das Böse in Dir – dem siebten Fall für das Ermittlerquartett um Adam Schürk (Daniel Sträßer), Leo Hölzer (Vladimir Burlakov), Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer) und Esther Baumann (Brigitte Urhausen) – treffen im deutsch-französischen Grenzgebiet zwei Sippschaften aufeinander, die sich seit Jahrzehnten Spinnefeind sind. Die katholischen Feidts und die hugenottischen Louis bilden in diesem Tatort, der zu großen Teilen in Baumanns fiktivem Heimatdorf Hohenweiler spielt, das Pendant zu den Montagues und den Capulets im Shakespeare-Klassiker Romeo und Julia.

Auch im emotional aufgeladenen Dorfkrimi aus der strukturschwachen saarländischen Provinz, deren Steinkohle-Historie auch in Das schwarze Grab von 2008 thematisiert wurde, ist eine tragische Liebe mit Todesfolge das Herzstück und der Antriebsmotor des Films. Einst hatten sich die junge Becky Feidt und die gleichaltrige Claire Louis (Carolin Wege) allen Vorbehalten ihrer Familien zum Trotz ineinander verliebt. Doch bei einem heimlichen Treffen stürzte Becky auf einen Stein und verstarb. Ihr Ableben ist gleichzeitig der indirekte Auslöser für einen kaltblütigen Mord im Hier und Jetzt: Beckys Vater Emil (Marcus Hartmann) glaubte nicht an einen Unfall, stellte Nachforschungen zum Tod seiner Tochter an und liegt nun selbst erstochen im Wald. Wusste er zu viel?

Während das Drehbuch von Daniela Baumgärtl und Kim Zimmermann, die bereits den Bremer Tatort Stille Nacht konzipierten, den Beinahe-Tod von Leo Hölzer nach der Detonation im soliden Vorgänger Das Ende der Nacht trotz des damaligen Aufschreis seiner Fangemeinde überraschend kurz abhandelt, entpuppt sich Das Böse in Dir schnell als Fall, der der bisher kaum mit einem Background ausgestatteten Ermittlerin Esther Baumann einen solchen verpasst. Schon bei der Tatortbegehung bleibt sie im Wagen, wirkt angefasst und mitgenommen von allem, was sich in Hohenweiler abspielt. Kein Wunder: Baumann räumt irgendwann ein, eine gebürtige Louis zu sein, was die Ermittlungen unter Feidts nicht gerade erleichtert.


BAUMANN:
Wenn die abweisend sind, nicht auf dich beziehen. Die sind hier so.

HÖLZER:
Jetzt wird mir einiges klar.

Engstirnige und paranoide Dorfgemeinschaften, wie sie dieser Saar-Tatort illustriert, kennen wir in der Krimireihe zur Genüge, vor allem aus den niedersächsischen Folgen mit Charlotte Lindholm (vgl. Lastrumer Mischung oder Hexentanz). Zuletzt waren sie auch im Schwarzwald-Tatort Sonnenwende oder im Stuttgarter Tatort Lass sie gehen zu beobachten. Wenngleich die Uhren auf dem Land bisweilen anders ticken, halten solche übertrieben rückständig und feindselig gezeichneten Menschen einem Realitätsabgleich im Jahr 2026 aber immer seltener stand. Und damit hat auch dieser Krimi ein großes Problem: Land und Leute lesen sich stark überzeichnet, ihr mittelalterliches Gebaren oft aus der Zeit gefallen. Und überhaupt fragt man sich schnell, wer in einer solchen Gegend freiwillig wohnen will.

Der Besuch der drei Kriminalisten – Pia Heinrich, die immer noch an der Entführung ihrer Schwester zu knapsen hat, hält im Präsidium die Stellung – wirkt hier so, als würden Baumann, Hölzer und Schürk nicht nur fix raus aus der Großstadt, sondern in eine andere Welt fahren: Zu arbeiten scheinen vor allem Schreinermeister Michel Louis (Gerhard Liebmann, Trotzdem) und seine Auszubildende Claire. Alle anderen Einheimischen sitzen rauchend, trinkend und pöbelnd in der Dorfkneipe, nur darauf wartend, sich wieder an die Gurgel zu springen. Die Kneipe betreibt, der Zufall will es, Baumanns Schulfreund Clemens Scherf (Fabian Stumm, Die Kalten und die Toten): Er ist ebenso wie seine Frau Katja (Franziska Wulf) in der Provinz hängengeblieben und bezeichnet sich zwischen den Fronten als neutrale „Schweiz“.

Parallel zu den mit reichlich Klischees durchsetzten Nachforschungen in der Gegenwart schlägt der auch akustisch anstrengende Film unter Regie von Luzie Loose, die bereits den bisher besten Schürk-und-Hölzer-Tatort Das Herz der Schlange inszenierte, regelmäßig die Brücke in die Vergangenheit: Wir sehen zwei junge Frauen beim Turteln und Küssen im Wald, sind aber bis auf die Zielgeraden auf einer falschen Fährte, was diese Liaison angeht. Dass es sich bei den jungen Frauen nicht um Becky und Claire handelt, dürfte nicht wenige Zuschauer verwirren – ein unnötig irreführendes Manöver, das sich auch einfacher hätte erzählen lassen.

Ansonsten ist es das Schlussviertel, in dem das Das Böse in Dir fast in die unfreiwillige Komik abstürzt: Der Begegnung mit Baumanns schrägem Bruder Sven (Robert Nickisch, Diesmal ist es anders) folgt ein an Zombiefilme erinnerndes Finale, bei dem sich die Gejagten verbarrikadieren, während draußen der Mob tobt – solchen Anleihen gingen bereits in Böser Boden oder Die große Angst gehörig schief und tragen auch nicht zur Bodenständigkeit des Films bei. Der Negativtrend im Saar-Tatort, der mit Das fleißige Lieschen, Der Herr des Waldes und Das Herz der Schlange so überzeugend loslegte, bestätigt sich damit: Es fehlt inzwischen nicht nur an einer mitreißenden Backstory, sondern an überzeugenden Drehbüchern und Nebenfiguren.

Bewertung: 4/10


Kommentare

Neue Kommentare werden nicht sofort veröffentlicht, sondern in der Regel binnen kurzer Zeit durch die Redaktion freigeschaltet.

48 Antworten zu „Das Böse in Dir“

  1. Avatar von Klaus Boege
    Klaus Boege

    Was war denn das?? Die Tatorte werden in letzter Zeit immer schlechter. Ton kaum verständlich, da genuschelt (Männerstimmen), Kamerführung verwackelt, teils verschwommen. Ständige Rückblicke, kein roter Faden erkennbar. Für sowas wird Geld ausgegeben? Ach so, die Hintergrundmusik ist nicht zum aushalten. Kann man keine Tatorte mehr wie früher, spannend gut recherchiert, mit guter Handlung der man auch folgen konnte?

  2. chaotische story, genuschel, schlechter ton, nach der hälfte abgeschaltet

  3. Avatar von Persönliche Verwicklung nervt
    Persönliche Verwicklung nervt

    Wann begreifen die Macher des Tatorts endlich, dass die persönliche Verwicklung der Kommissare in ihren Fall vollkommen unrealistisch ist und die Story dadurch unglaubwürdig wird, gelinde gesagt. Dazu nervt es, wenn die Kommissare als psychische Wracks dargestellt werden und sich auf Ego- Tripps begeben. Und Hinterwäldler Geschichten gab es dieser Art schon so einige beim Tatort.

  4. Avatar von Chris Spectator
    Chris Spectator

    Der Ton und die Verständlichkeit von Tatort-Folgen sind ja schon häufig kritisiert worden, aber heute waren das – am besten noch von Musik unterlegte – Geflüster und Nuscheln des Ermittlerteams wirklich unter aller Sau. Es zeugt von mangelnder Professionalität sowie von Nichtachtung des Publikum, soetwas zu senden. Nicht, dass man den geflüsterter Tiefsinn bei den Autofahrten so schrecklich vermisst hat, aber da sonst nichts passierte, war die ganze Machart dieses Tatorts eine Zumutung.

  5. Avatar von R.E.B-B

    An vielen Stellen so laaaangweilig und in die Länge gezogen, beinahe wäre ich eingeschlafen.
    Und wieder einmal völlig überzogene Figuren, mit zum Teil völig überzogenem Gehabe und übertriebenen Emotionen. Doch damit kann man an sich langweilige Szenen nicht aufpeppen und Zuschauer auch nicht mitreißen.
    Berührt hat mich hier gar nichts.
    Dafür haben mich die Klischés genervt, ganz vorne mit dabei das Mittelalterdorf. Vollkommen aus der Zeit gefallen.
    Warum wohnt man dort überhaupt?
    Und der Fall? Gab es einen? War das überhaupt ein Krimi?
    Die Tontechniker haben ganze Arbeit geleistet, um das zu verschleiern.

    Ich helfe mal: Die Tatort-Teams suchen händeringend gute Drehbuchautoren!
    Die Betonung liegt auf „gute“.
    Bitte bewerben, damit es in näherere Zukunft wieder richtig spannende Krimis gibt, in denen gut ausgebildete und emotional gefestigte Kripobeamte mit Grips und ausgefeilten Ermittlungsmethoden einen realitätsnahen Kriminalfall lösen.
    Was Kriminalfälle anbelangt, muss man nur die Zeitung aufschlagen oder ins Internet schauen. Wie echte Kripo arbeitet, lässt sich auch leicht recherchieren.

    Was nicht gwünscht ist: Nach dem Aufwachen die Erinnerungsreste des nächtlichen (Alp)Traums auf einen Notizblatt zu einer vermeintlichen Story zusammenzuschustern.
    So wird nur ein Alptraum für den Zuschauer draus.

  6. Tatort Fan von Anfang an. Aber was in den letzten Monaten oder länger geboten wird ist einfach gesagt nur Mist. Geht es denn nicht mehr ohne Schwule, Lesben, Pigmentierte etc? Immer diese blöden Klischees. Keine gute Ermittlerarbeit, alle haben Psychosen, auch die Ermittler usw. Immer das Gleiche…langweilig….

  7. Ich hab nach einer halben Stunde abgeschaltet, der schlechte Ton war nicht zu ertragen. Die Dialoge waren kaum zum Verstehen. Die Schauspielerleistungen waren nicht überzeugend.

  8. Gehört es mittlerweile zur Normalität, dass die Kommissare Psychosen haben, Dienstvergehen am laufenden Band begehen und somit dem Zuschauer suggeriert wird, dass dies ein Abbild der Realität ist? In der Vernehmung Zeugen schlagen, für Vorgesetzte im Dienst nicht erreichbar sein, ständig mit vorgehaltener Waffe umherlaufen uvm. schrecklich, wenn ich das so sagen darf.
    Schade, dass ein derart schlechtes Licht auf all die hervorragend arbeitenden Polizisten in unserem Land geworfen wird, denn die Reichweite vom Tatort dürfte der ARD bekannt sein.
    Den negativen Kritiken und Kommentaren hier zum heutigen Tatort kann ich mich nur anschließen. Das Klischee vom saarländischen Stammbaum in Kreisform in diesem fiktiven Dorf empfinde ich als anmaßend gegenüber den Menschen in diesem schönen kleinen Bundesland. Vielleicht sollten die Damen und Herren in der Führungsetage der ARD mal überlegen, ob teilweise sechsstellige Gagen für Schauspieler gerechtfertigt sind und ob die Gebühren der Bürger hier richtig eingesetzt werden, denn scheinbar ist das Publikum seit längerer Zeit enttäuscht von den Leistungen der Akteure vor und hinter der Kamera/ am Ton. Meine Frau und ich freuen uns eigentlich immer auf den Tatort, aber so langsam zweifeln wir, ob wir nicht mal pausieren sollten, da es uns am Sonntagabend in letzter Zeit eher aufregt als begeistert. Die Parallelen zur Verschwendung von Steuermitteln in unserem Land und den Rundfunkgebühren sind heute leider erneut die wesentliche Erkenntnis für mich. Bedauernswert.
    Männlich, 37, verheiratet, 1 Tochter, Sachsen

  9. Avatar von Isabell

    Gute Güte!
    Und am Schluss ertrinkt alles in Pathos und Betroffenheit…und nach dem Opfer(n) wird alles gut – unser Dorf ist schön geworden!
    Aber richtig fertig gemacht hat mich der Sound zum Bösen: dumpfdunkles Gewummer aus der Tiefe… Bin erschöpft and not amused.

  10. Avatar von Angelika J.
    Angelika J.

    Mal wieder so ein Tatort, wo die Ermittler allesamt dienstunfähig sind🧐. Ist der Zuschauer eigentlich nur noch als Psychiater der ermittelnden Kriminalbeamten angestellt, oder darf er nebenbei auch „Zuschauer “ sein? Nur wo soll man zuschauen, wenn der eigentliche Kriminalfall ins Hintertreffen fällt, und nur private Probleme der Beamten bewältigt werden müssen? Das Drehbuch war echt zum 🤢🤮.
    Und der Tontechniker sollte sich sein Lehrgeld wieder geben lassen. Es wird genuschelt auf Teufel komm raus, während die musikalische Untermalung viel zu dominant war. Leute, das geht auch besser 😤. Es gibt dt doch nicht so schwer, den Zuschauer zufrieden zu stellen:
    – es geschieht ein Verbrechen
    -die Ermittler ermitteln anständig
    – der Täter/Täterin wird gefasst
    -alle haben eine verständliche Aussprache
    – die Musik ist nur leise im Hintergrund
    – und die privaten Probleme der Beamten bleibt bitte außen vor.

    Wir Zuschauer möchten schließlich unsere Probleme bei einem guten Tatort auch mal vergessen können, und nicht auch noch damit beauftragt werden das Leben der Kriminalbeamten zu lösen.
    So, nun gebt euch bitte mal Mühe, sonst war’s das mit uns😡

  11. Ja leider können wir uns den negativen vorstehenden Kommentaren nur anschlueßen!Genuschel,hat keiner mehr ne Sprachausbildung u.Profis die sich einen abgedrehten Film anhören,ein Tatort der nur schlechte Laune macht!Freuen uns auf die Kölner,Stuttgarter u.Münsteraner!

  12. Unterm Strich kann ich die schlechte Bewertung und auch die Kommentare nicht nachvollziehen. Es gibt durchaus Sachen zu kritisieren – die Klischee-Dörfler, die Musik, der skurrile Bruder, dass man die privaten Probleme von 3 Figuren zugleich abzuhandeln versucht – doch abgesehen davon war es kein schlechter Film. Wenn es auch nicht das Niveau der Auftakt-Tatorte dieses Teams waren, fand ich heute wieder besser, als die letzten Saarbrücker Tatorte.

  13. Avatar von ichkannAutofahren.de
    ichkannAutofahren.de

    Ich fands gar nicht so schlecht?

  14. Schlimmer geht‘s nimmer. Kein „Tatort“ ist noch sehenswert. Langweilig und ständig die privaten Probleme der Polizisten. Furchtbar.

  15. Avatar von Macadoli

    Gebt den Jungs mal einen echt spannenden krimi mit gutem ton! Ich mag das team.nur die musik war so schlimm, da hätte ich lieber meinem tinnitus gelauscht.

  16. Dieses Jahr ist für mich kein Tatort- Jahr. Musik, Ton Handlung einfach nur mies.

  17. Avatar von Rena Löbbecke
    Rena Löbbecke

    Ich habe kaum was von dem Gesprochenen verstanden. Das ist wirklich eine Unverschämtheit und nimmt leider bei Tatorten ständig zu. Sonst kann ich mir den Inhalt noch leidlich zusammen reimen, was heute auch nicht mehr klappte. Werde demnächst auf diesen Sonntagabend Ärger verzichten.

  18. Avatar von Eleonore Rossmann
    Eleonore Rossmann

    Ich bin eingeschlafen, leider durch die überaus nervigen Musik immer wieder aufgewacht.
    Eigentlich kann man das auch nicht Musik nennen…schrille Töne…

  19. Avatar von Bertram

    Mit dem Geld anderer kann man großzügig sein… Die ARD zumindest ist es. Anders kann man sich wohl derart unsinnigen Experimente wie diesen Tatort kaum erklären. „Audio-Wiederholungen als künstlerisches Element“… insgesamt schlechter Ton, unfassbar langweilig, psychisch auffälliges Ermittlerteam und ein Plot, der alle Klischees über das Saarland bestätigen möchte. Danke für nichts! 0 von 10

  20. Es ist eine Zumutung an Gebührenzahler.

    Wenn versucht wird einen beschissenen gemachten Tatort durch solch aggressive Musik noch zu toppen. Jeder Mitwirkende in diesen grausamen Tatort Folgen dürfte erst nach bestandener Prüfung durch die Zuschauer seinen Lohn bekommen. Ansonsten müssen sie nach einer solch grausamen Ablieferung die Kosten persönlich selber tragen. Normalerweise müssen jetzt Köpfe rollen.
    Eine Frechheit an jeden Gebührenzahler

  21. Schrecklich! Langweilig! Gehört zweifellos zu den schlechtesten Tatort-Krimis der letzten Zeit. Dazu noch die laute und nervige Musik. Warum ich nicht abgeschaltet habe, weiß ich auch nicht.

    1. Avatar von H. Ferdinand L.
      H. Ferdinand L.

      Ich kann Ihnen nur zustimmen, wobei ich tatsächlich nach ca. 40-50% der Filmdauer abgeschaltet habe. Aber der mässige Inhalt hat mich weniger gestört, als die fürchterlice Hintergrundmusik, die mir Kopfschmerzen bereitete – und obendrein die schlechte Tontechnik, die zum Teil die Sprache sehr schwer verständlich mache. Gut, dass die Story so schon langweilig war, sonst hätte ich mich über die Tontechniker mehr geärgert!

  22. Avatar von Peter Schindler
    Peter Schindler

    Man kann nur alle Kommentare bestätigen, pure Zeitverschwendung sich so einen Mist anzusehen.

  23. Avatar von Michael Cleve
    Michael Cleve

    Was für ein schlechter Ton. Genuschelt so das man kaum noch was versteht. Dafür zahlen wir alle. Nein danke. Oder ist das Kunst oder kann das weg.

  24. Avatar von Christine
    Christine

    Ich war jahrelang Tatort-Fan, aber was da seit einiger Zeit geliefert wurde ist eine Schande. Seid Ihr nicht mehr imstande einen normalen, spannenden Krimi zu liefern. Meine Geduld ist erschöpft, mit mir nicht mehr!!!

  25. Avatar von Folkert Ubben
    Folkert Ubben

    Story aus dem Hinterwälder Dorf so lala.
    Meine Wertung 3 von 10.
    Ton war grässlich, Monologe fast nicht zu verstehen! Extra lauter gestellt und hat trotzdem nicht geholfen. Was für Deppen von Ton Ingenieuren!!!

  26. Avatar von Gregor Koch
    Gregor Koch

    Wie war der Tatort? Feministisch.

    Feministisch in dem Sinne, dass Frauen sich nicht mehr unterdrücken lassen: sie mißachten Gesetze oder machen sich eigene, sie mißachten Vorgesetzte oder kommendieren sie rum, sie brechen ihre Versprechen und werden auch mal brutal; denn wenn eine Frau einen Mann schlägt, dann trifft es bestimmt den Richtigen und wenn sie ein Verbrechen begehen, dann bestimmt aus gutem Grund.

    Schade nur, dass sie das nicht glücklich macht, ganz im Gegenteil. Das liegt offenbar zum einen daran, dass sie immer nur an sich denken, und zum anderen, dass sie Drama und Chaos mehr lieben, als alles andere: mehr als ihre Männer, mehr als ihre Brüder, mehr als ihre Söhne.
    Die Hölle, das sind nicht die anderen, das sind wir selber.

    Das war wohl die Geschichte, die uns dieser Tatort erzählen wollte; denn ein Krimi war „Das Böse in Dir“ jedenfalls nicht; immerhin blieb der einzige „echte“ Mord, der geschah – der an Clemens Scherf – unaufgeklärt, ja unbeachtet.
    Eigentlich war er gar nichts; eigentlich hat sich da nur eine:r ausgekotzt.

    Die Hölle, das ist die Zukunft …

    1. was soll man noch schreiben?
      es nützt anscheinend wenig,denn jeden sonntag gehts abwärts mit dem tatort, . .ton ,handlung,darsteller,.kein niveau mehr.ich bin wirklich gespannt,wann es mal wieder einen anständigen krimi gibt.
      ist das denn sooo schwer.?man könnte sich doch einfach mal bei anderen ländern und regiseuren was abschauen,wenn es keine eigenen ideen mehr gibt.
      warum müssen denn die ermittler immer persönlich mit drinhägen?oder selber probleme haben?das befremdet ,.

  27. Wo sind die Zeiten von Schimanski?
    Die letzten Tatortfolgen waren schon schlecht, der hier Zeitverschwendung. Psycho-mäßig, düster-konfus, wirr, eine Zumutung. 0 von 10

    1. Ich fand den Tatort als Film so einigermaßen aber als Tatort auch eher schlecht. Ein weiterer erfolgloser Versuch der Tatort-Macher, die Tatort-Reihe irgendwie neu aufzustellen.

      Aber ich bin sicher, dass der Mehrheit der Zuschauer Tatort‘s im Stil der alten Schimanski‘s auch nicht mehr gefallen würden.

  28. Wie heute offenbar gang und gäbe in vielen Tatort-Folgen: Genuschel, kaum Humor, dafür jede Menge Psychos und ihre Alleingänge! 😩🫩

    Übrigens, an die Tatort-Macher: wenn ihr schon dauernd diese ‚gruseligen’ Hinterwäldler-Dorfklischees benutzt, vergesst den Wolf nicht durchs Bild wandern zu lassen. Der hat heute (gerade) noch gefehlt!

  29. Ich fand den Film gut. Brigitte Urhausen ist eine beeindruckende Schauspielerin und sie hat Esther so verletzlich und mit so viel Tiefe gespielt, dass ich die Figur jetzt besser verstehe als vorher.
    Es wird oft kritisiert, dass es in den Filmen zu sehr um die Privatangelegenheiten der Ermittler:innen ginge. Genau das
    ist aber was diese Filme für mich so sehenswert macht. In jeder Figur erkenne ich ein kleines Stückchen von mir selbst wieder und das mag ich sehr am Saarbrücker Team.
    Ich hätte mir nach dem letzten Cliffhanger nur gewünscht, etwas mehr von Leo und Adam zu sehen. Da wir inzwischen mehr über Esther und Pia erfahren durften, hoffe ich dass auch Leos und Adams Geschichte noch nicht auserzählt ist.

    1. Ja, es war ein schönes Filmerlebnis in einer Welt von einem Gestern, dass es mancherorts noch geben mag. Die Gefühle jedenfalls, in die dort alle gut eingearbeitet wurden, sind ikonisch und immer wieder bereit, uns etwas aufzuzeigen was in der Welt starker Emotionen so passiert. Gut gespielt, packend, intensive Bilder, eine tolle schauspielerische Disziplin in jeder Figur. Die Schauspieler wurden toll angeleitet, diese besondere Geschichte der Saarländer Tatortfolge, packend zu erzählen. Dieses Filmset hat wunderbar funktioniert, einen keine Minute losgelassen, um zum Beispiel einen Tee zu kochen. Für die Stimmigkeit der Bilder und Figuren, der besonderen Stimmung, der subtilen Aura eines zerstrittenen Dorfes, gibt es von mir 8 von 10.

      Übrigens wurde die Freundin von Claire Louis, Becky Feidt von.Svea Derenthal gespielt, die hier im Vorspann nicht erwähnt wurde.

  30. Prädikat: abstrus, langweilig und uninteressant !!

    …lange keinen „normalen“ Krimi mehr in dieser Reihe gesehen ;-(

  31. Avatar von Eva Leostek
    Eva Leostek

    Der heutige Tatort ist eine Zumutung ! In letzter Zeit werden die Handlungen immer skurriler und vor allem langweiliger ! Was sind das für Tontechniker ? Sieht und hört sich keiner den Film nach Fertigstellung an ? Die schreckliche Musik übertönt die Dialoge der Schauspieler, sodass man nichts versteht !!

  32. Avatar von Thomas Schiffer
    Thomas Schiffer

    Kann die bisherigen Kommentaren nur bestätigen. Seit Wochen keine „Tatort“ Folgen. Diejenigen die sich sowas einfallen lassen, sollten sich mal die älteren echten Tatort Folgen- z.B. mit Schimanski anschauen.

  33. Avatar von Kleber83

    Hat nichts mit „Tatort“ zu tun – hier wäre ein eigenes Format mit „Drama“ zutreffender gewesen.
    Die ganze Dienststelle leidet an Psychosen und die Dörfler sind auch alle schräg.

    Warum fällt es so schwer, einen guten KRIMI zu schreiben?

    Wird Zeit sich wieder auf die Basics zu besinnen

  34. Avatar von Adelbert Steinberg
    Adelbert Steinberg

    Die Musik zu diesem Tatort ist einfach grausam. Sie löst Aggressionen aus. Wer lässt sich so was einfallen?

  35. Avatar von Ruth Petermann
    Ruth Petermann

    Es nützt nix, wenn die Musik so laut und schrill ist, dass man keinen versteht,
    Wenn das Drehbuch so ein Käse ist
    Bald schaue ich mir keinen TATORT mehr an.
    Schade für die Zeit….

  36. Avatar von Robert Schlereth
    Robert Schlereth

    Wenn der Fall zur Nebensache wird und das Team der Ermittler überwiegend aus Psychopaten besteht, dann sollte man das den Zuschauern nicht mehr zumuten.

  37. Avatar von Gabriele de Koning
    Gabriele de Koning

    Schlimmer geht immer stimmt nicht. Dieser Tatort ist der Beweis.

  38. Ich fand die Tatorte in diesem Jahr alle nicht so berauschend. Aber der von heute ist der bisherige Tiefpunkt.

  39. absolut grauslich schlechter Tatort…

    war ich bislang begeisterter Tatort-Fan, so schwindet meine Begeisterung mehr und mehr…immer öfter gibt es derart durchgeknallte…echt schade!!!

  40. Zum Abschalten

  41. Was für ein Krampf war das denn. Unfassbar die Handlung mit skurrilen durchgedrehten Dorfbewohnern und das blasse Ermittlerteam…das ist keine Tatort Unterhaltung…das ist eine Zumutung für den Gebührenzahler. Stellt die Tatort Serie ein.

    1. Und diesd gruselige Baumann ein Gesichtsausdruck als ob 18 nahe Verwandte bei einem Flugzeugabsturz ums Leben cekomnen sind…fest ins Gesicht geschraubt über 90 Minuten..kokolores

  42. Meine Güte… wer lässt sich denn nur so eine Musik dazu einfallen. Da kriegt man ja schon Paranoia vom zuhören… 😖
    Ich glaube echt langsam daß es keinen vernünftigen, schauspielerisch gut gespielten und Story kniffligen, gedrehten Tatort mehr gibt. Die letzten 10 waren auf alle Fälle alle für die Tonne… Schade fürs verschleuderte Zwangsgeld.

  43. Avatar von Steffen Rochlitzer
    Steffen Rochlitzer

    Das Böse in Dir!

    Der langweiligste Tatort den ich seit langer Zeit gesehen habe und ganz schlecht vertont. Die Darsteller sind teilweise nicht zu verstehen .

    Grottenschlecht!!!!

Schreibe einen Kommentar zu Erik Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert