Bild: HR/ARD Degeto Film/Sommerhaus/Tatiana Vdovenko

Fackel

Folge 1332

22. März 2026

Sender: HR

Regie: Rick Ostermann

Drehbuch: Sebastian Heeg, Tom Schilling

So war der Tatort:

Inspiriert von der Grenfell-Katastrophe von 2017.

Ähnlich wie der verheerende Brand im Londoner Grenfell-Tower, bei dem 72 Menschen starben, dreht sich Fackel nämlich um einen fatalen Hochhausbrand in der (fiktiven) Frankfurter Goliath-Siedlung sowie die Rollen von Politik, Baubetrieben und Materialprüfern bei dieser Tragödie – und doch ist der dritte Einsatz von Maryam Azadi (Melika Foroutan) und Hamza Kulina (Edin Hasanovic) kein klassischer Polit- und Machenschaftsthriller. Vielmehr richtet das Drehbuch von Tatort-Debütant Sebastian Heeg und Schauspieler Tom Schilling (Auskreuzung) den Scheinwerfer auf die Angehörigen und eröffnet zugleich bedrückende Parallelen zum rassistischen Anschlag von Hanau, der gut 20 Kilometer entfernt von Frankfurt stattfand und deren Hinterbliebene noch immer für die Aufklärung der Tat kämpfen (beklemmend dokumentiert in der Doku Das deutsche Volk).

Die Abteilung Altfälle kommt diesmal zu ihrem Fall wie die sprichwörtliche Jungfrau zum Kinde: Bei einer Kundgebung trifft Hamza Kulina seine Ex-Freundin Almila Adak (Seyneb Saleh), die ihre Mutter bei dem Brand in Frankfurt verlor und nun gemeinsam mit Anderen dafür demonstriert, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Parallel zu diesem Treffen tagt ein Untersuchungsausschuss, der drei Tage später sein Ergebnis bekanntgeben will und dem Baustoffunternehmer Steffen Böttcher (Stephan Luca) auf den Zahn fühlt. Der weist zum Ärger der Hinterbliebenen aber jede Schuld von sich, weil das von seiner Firma produzierte Polystyrol entgegen der Vorschriften verbaut wurde.

Weil seine verzweifelte Ex-Freundin ihn darum bittet, setzt sich Kulina trotz geringer Hoffnung auf Ergebnisse mit dem Fall auseinander und weiht auch Azadi in seine Nachforschungen ein – denn da ist ja noch ein Suizid aus dem Jahr des Unglücks, der womöglich keiner war und von den Kollegen der Frankfurter Mordkommission um den schmallippigen Christian Möller (Michael Schenk, Fangschuss) vorschnell zu den Akten gelegt wurde. Der für die Materialprüfung verantwortliche Experte lag einst tot in seinem Wagen, was Azadi und Kulina den Einstieg in das Aufrollen eines Falls bietet, der ansonsten deutlich den Rahmen gesprengt hätte. So aber fügt er sich elegant in das 90-minütige Cold-Case-Konzept ein.

Unter Regie von Rick Ostermann, der bereits den überzeugenden Vorgänger Licht inszenierte, sind die Rollen von Gut und Böse dabei klar verteilt. Auf der einen Seite stehen Opfer und Hinterbliebene; Normalverdiener mit dem Herz am rechten Fleck und Migrationsgeschichte, deren Schicksal uns nicht kalt lässt. Und auf der anderen Seite die skrupellose, betuchte Oberschicht, die in sterilen Vorstadtvillen wohnt und sich glimpflich aus der Affäre zu ziehen versucht. Der Kontrast zwischen diesen ungleichen Welten wird in diesem Krimidrama oft ironisch überhöht – etwa dann, wenn sich Azadi in Böttchers Firmenzentrale ein stilles Wasser einschenken lässt, seiner Ehefrau Simone (Katharina Heyer, Der scheidende Schupo) aber im Präsidium einen Latte Macchiato mit Honig reicht. Oder wenn die Gattin des wohlhabenden Bürogolfers ihre Autoschlüssel nicht finden kann.


SIMONE BÖTTCHER:
Ich hab‘ doch jetzt meine Gesichtsbehandlung und dann muss ich zu den Pferden.

STEFFEN BÖTTCHER:
Kannst ja meinen Wagen nehmen.

Ein Spiel mit den Klischees, keine Frage. Und es zeichnet sich auch schnell ab, aus wessen Reihen der Mörder im 1332. Tatort kommt. Fackel ist trotzdem ein mitreißender Tatort, weil er für Kulina zum emotionalen Ritt wird und ihn auf der Zielgeraden sogar zu Tränen rührt: Die politische Dimension des Jahres 2026 (thematisiert werden etwa Baumaßnahmen zum Erreichen der Klimaziele) erzählt der Film über Kulinas ehrliche, unaufgesetzte Betroffenheit und nicht über die üblichen, in der Regel sehr ausrechenbaren Scharmützel zwischen Ministerien, Wirtschaftsbossen und Kriminalisten, die sich in diesem Tatort wieder mit der maximal unsympathischen Kripoleiterin Sandra Schatz (Judith Engel) herumschlagen müssen.

Dass Azadi und Kulina selbst in Bedrängnis geraten – beide finden etwas in ihrer Post – wird zwar als abstrakte Bedrohung angedeutet, aber kaum für das Schüren künstlicher Spannung genutzt. Wirklich brenzlig wird es für sie nicht, was die Konventionen der Krimireihe variiert, die oft auf solche Manöver setzt. Als Cold Case fungieren weniger die vertuschten Umstände des Brands, sondern die des vermeintlichen Suizids. Dessen Neubetrachtung erfordert akribische Arbeit und einen Blick für Details, die die überraschend negativ gezeichneten Kollegen der Mordkommission – im Tatort ebenfalls eine bemerkenswerte Ausnahme – einst übersehen haben. Übersehen wollten? Ein toller Twist, der uns kurz vor dem dramatischen Finale wie aus dem Nichts erwischt, gibt eine klare Antwort auf diese Frage.

Die Abteilung Altfälle, in der es bei den vielgelobten ersten zwei Einsätzen auch mal rumorte, präsentiert sich bei ihrem dritten Tatort damit als eingeschworenes Duo, das sich blind vertraut, perfekt harmoniert und seinen Status als neuer Publikumsliebling untermauert. Bodenständige Ermittlungsarbeit, sympathisch-authentische Kriminalisten und eine schnörkellose Erzählweise – vielmehr braucht es für einen gelungenen Tatort manchmal gar nicht. Auch das Privatleben der beiden – Kulina besucht mehrfach seine Mutter Emina (Gordana Boban), die wir schon im mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Erstling Dunkelheit kennenlernen durften – wird wohldosiert in die Handlung eingebettet, konzentriert sich aber weiterhin auf die männliche Hälfte des Duos.

Bewertung: 8/10


Kommentare

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48 Kommentare zu „Fackel“

  1. Avatar von

    Super Tatort! Für mich eine 10/10

  2. Das war mal wieder ein Tatort den man sich anschauen konnte. Vor allem war da nicht die widerlich laute Musik im Hintergrund, oder besser gesagt im Vordergrund wie in sau vielen anderen Tatort.

  3. 8/10 sind absolut gerechtfertigt!
    Schaue eigentlich keinen Tatort mehr, das Format wurde überdehnt, aber der war tatsächlich sehenswert! Das Ermittlerteam, hat auch was👍Edin super!
    Den ersten und zweiten Teil der beiden hab ich mir dann auch angeschaut, Teil eins war echt gut, Teil zwei hat mir nicht so gefallen!
    Frankfurt schau ich mal weiter in Zukunft, als einzige! Eventuell noch Stuttgart!

  4. ich habs übersehen. wie sind die draufgekommen, dass der Kollege mitgeholfen hat?

  5. Also ich fand zwei Dinge nicht nachvollziehbar_
    – die toughe Unternehmersgattin, die alles tut, um Ihren Luxuslebensstil zu halten, und dann einfach so ein Mordgeständinis ablegt.
    – den Kommissar, der soeben nachgewiesen hat, dass der wichtigste potentielle Zeuge eben doch keinen Selbstmord begannen hat, sondern ermordet wurde und sogar die Mörderin hat, und dann seine verzweifelte Ex-Freundin anruft, und ihr resigniert mitteilt, dass alle in der Justiz korrupt sind und der wahrhaft Schuldige nie belangt werden wird. Der Untersuchungsausschuss wäre schon neu einberufen word, wenn sich herausstellt, dass ein Zeuge vom Angeklagt beiseite geschafft worden ist.
    Sorry, solch grobe Schnitzer hatte sich der Ludwigshafen-Tatort vor zwei Wochen, der von Euch ziemlich verrissen wurde, nicht erlaubt.

  6. Avatar von Wenke Lamade
    Wenke Lamade

    Hallo, ich habe mir extra den Termin des dritten Teils des Tatorts Fackel in meinem Kalender gespeichert um ihn nicht zu verpassen. Nach Dunkelheit und Licht nun endlich der dritte Teil Fackel und was soll ich sagen: Ich bin begeistert ♥ Endlich existiert ein Tatort Team das mich, aus dieser langweiligen, vorhersehbaren, stereo typen deutsch langweiligen Krimi Serien, mit nimmt, berührt, fordert, extrem gut unterhält und vor allem fasziniert. Besonders gefallen hat mir das Gespräch zwischen Azadi und Herrn Böttcher in seinem Büro. Ganz grosses Kino und auch Ihr Auftreten im Haus von Frau Böttcher wo sie den Schal entwedet. Ihre undurchschaubare und dadurch viel schichtige Art zu spielen einfach Klasse. Und wieder der Unterschied den ich so liebe: Sie als Frau ist eher der nicht emotionale Teil, zurück haltende, logische Part während mich Hanza als Zuschauer voll emotional abholt. Ist das die Deutsche Antwort auf Scully und Molder ? Ich weiss – anderes Genre 🙂 Wann kommt der nächste Teil ? Ich hoffe noch dieses Jahr ? Können nicht alle anderen Tatort Serien eingestellt werden ? und das Budget nur für diesen ausgegeben werden ? Ganz grosses Lob an die Darsteller und die Regie ♥ Ich bin kein Fan von Tatort aber ein Fan dieses Ermittler Teams

  7. Avatar von Hella Feuster
    Hella Feuster

    Sehr gut. Ich sehe, wie sehr viele Bekannte, kaum noch Tatort oder Polizeiruf. Aber dieses neue Ermittlerteam ist top. Bitte mehr davon !

  8. Die Autoren haben vergessen zu erwähnen:

    Kripoleiterin Sandra Schatz – Judith Enge
    2019: Falscher Hase
    2014: Wahre Liebe,
    2008: Blinder Glaube,
    Usw.

    1. Nein, haben sie nicht. Auf Auftritte in früheren Folgen verweisen wie immer nur bei Episodenrollen, nicht bei den Schauspielenden, die feste Rollen im Team haben. Einzige Ausnahme bildet dabei die jeweilige Debütfolge eines Teams, deshalb haben wir bei Judith Engel in „Dunkelheit“ auch auf „Falscher Hase“ hingewiesen:

      https://wiewardertatort.de/2025/10/tatort-kritik-dunkelheit/

  9. Toller Tatort
    Tolle Schauspieler
    Danke!!

  10. Avatar von Macadoli

    Großartige Darsteller im Frankfurtteam und ein spannender Tatort!
    Der Schluß war überzeugend- der Verursacher ist mit teurem Anwalt fein raus. Opfer bleiben auf der Strecke, wie im echten Leben.

    1. Avatar von Michael Schram
      Michael Schram

      Ja, es stimmt! Unsere Polizei ist ein Haufen von Idioten, die Richter sind Schlafmützen und die Gefängnisse sind leer, weil der Gesetzgeber lieber micky maus liest. Der Tatort liefert endlich den Beweis! Immer wieder das gleiche, die Millionen von Opfern und Betrogegenen müssen endlich aufstehen. Wir sind das Volk!!!

      …?

      Das ist die richtige Denkweise um neue Wutbürger und Protestwähler ordentlich zu motivieren, ihr Kreuz an der richtigen Stelle zu machen. 20% für die AFD sind einfach nicht genug…

      Es ist zum heulen, ganz langsam verstehe ich wie sich die altvorderen beim aufkommen der Nazis gefühlt haben.

      1. Also wie verblendet kann man denn sein, diesen Vergleich zu ziehen, wobei es sich sowohl in der Kritik, als auch im Tatort selbst um die sonst kaum erzählten Schicksale der marginalisierten Opfer geht.
        Ganz bestimmt, lieber Herr Schram, liegt die AfD bei 20% weil sie sich so rührend um die Minderheiten, insbesondere solcher in prekären Situationen kümmert…?
        Man kann als Kritik natürlich anbringen, dass in dieser Folge die Verbindungen des Unternehmers bis ins Justizministeriums vielleicht den Bogen ein bisschen überspannen, allerdings lässt sich auch in diesem Stilmittel Kritik an der Partei erkennen, bei der sie behaupten, dieser Tatort würde Ihnen in die Karten spielen. Denn wenn sich eine Partei nachgewiesenermaßen noch besser mit Vetternwirtschaft und Korruption auskennt, als die CDU, sowie die Steuern der Top 1% noch härter senken will, als die FDP, dann ja wohl die AfD.
        Vielleicht ein bisschen weniger BILD Zeitung konsumieren und dann schaffen auch Sie es, Panikmache von ernsthafter, berechtigter Kritik an unserem Gesellschaftsmodell und der Verbandelung von Industrie & Politik zu unterschieden.
        Ich hoffe es für Sie

      2. Avatar von Winnfried
        Winnfried

        Na jetzt bleiben sie mal auf dem Boden, sie verbinden Dinge die nicht stimmen, sachlich bleiben.

  11. Richtig guter Tatort , spannend von Anfang bis Ende. Hat mich ein bisschen an den Fall von Crans-Montana erinnert, mit diesen dubiosen Besitzern. Ziemlich beklemmend, aber genau deshalb so gut.

  12. Avatar von Michael Schramm
    Michael Schramm

    Wir werden alle gegeneinander aufgehezt!

    Jetzt ist es mal wieder der böse Mittelstand in Form des gestylten Unternehmers, der dem Profit alles opfert und dabei über Leichen geht! Diese Industrie, die sich auch noch selber kontrolliert, kann doch nur das Übelste auf Erden sein. Überhaupt: Die ganzen reichen Manager sind das Problem. Schmieriger Abschaum, gierige Kaste.

    Mal ganz kurz zur Sache:
    Haben die beim Tatort ansatzweise eine Ahnung, was heute beim Brandschutz abgeht? Bevor man überhaupt den ersten Stein setzt, gibt es ein meterdickes Brandschutz Konzept. Wir hadern mit der deutschen Bürokratie und verfluchen unsere Ämter, weil Bauprojekte, die sich eben an diese ganzen Vorgaben und Prüfungen halten, ewig dauern und viel zu wenig Wohnraum geschaffen wird. Und am Ende treibt die AFD die letzten, guten Politiker genau dafür vor sich her.

    Hier wird mit dem Leid von Menschen emotional Kasse gemacht und der Drehbuchautor bekommt bestimmt einen Bambi dafür. Meinetwegen kann er sich davon gerne einen Rehbraten kochen, mir war das alles viel zu plump und einseitig. Vermutlich aber genau das richtige, um noch mehr Wutbürger und Protestwähler zu schaffen.

    Keinen Stern, Thema verfehlt. Schade, Team F hat eigentlich ganz gut angefangen….

    1. Den Film fand ich klischeehaft, aber man könnte glauben, dass in England die Vorschriften genauso streng sind. Trotzdem brannte der Greenfell Tower ein Jahr nach der Fertigstellung der Wärmedämmung im Jahr 2027 komplett ab. Man hat Polystyrol-Dämmplatten eingebaut, die in der europäischen Klasse zum Brandverhalten E eingestuft sind. Der Vertreter des Herstellers gab bei der Untersuchung an, nicht gewusst zu haben, dass die Platten für ein Hochhaus geliefert wurden.

      Unglaublich aber wahr.

      1. Erstens war das der Grenfell-Tower, der gebrannt hat und zweitens war hier überhaupt kein Polystyrol in der Fassade verbaut. Wenn man den Abschlussbericht lesen würde, wüsste man, dass der Brand durch einen defekten Kühlschrank ausgelöst wurde. Die fatale Brandgeschwindigkeit wurde durch fälschlicherweise an der Fassade eingebaute, brennbare Aluminium-Verbundplatten mit Polyethylenkern begünstigt. Insgesamt führten aber Konstruktionsmängel, unzureichender Brandschutz sowie systemisches Versagen bei Planung, Regulierung und Kontrolle dazu, dass sich das Feuer ungehindert über die Fassade und zurück ins Gebäude ausbreiten konnte.

    2. Avatar von Peter Maier
      Peter Maier

      Danke. Ich verstehe die unzähligen Lobeshymnen auch nicht. Die Story ist banal und klischiert („Die Industrie kontrolliert sich selber – das ist ein Einfallstor für Korruption!“), es fehlt am grundlegendsten Sachverständnis und wer „gut“ und wer „böse“ ist, erkennt man 10km gehen den Wind. Abgesehen davon: hölzerne Dialoge, ungelenkes Erklären („was ist eigentlich Polystyrol?“) und ganz viel ernstes Schauen. Schultheaterniveau.

  13. Avatar von Granados

    Ich brauche Hilfe. Was ist das Motiv des zum Schluss enttarnten Plizisten. Warum hat er der Frau geholfen, den Experten umzubringen und es wie ein Selbstmord aussehen lassen?

    1. Weil er der leitende Ermittler war, ihm klar gemacht wurde, wie viel der gutsituierten Ehefrau eine Vertuschung wert war, sie dafür jeden Preis bezahlen würde. Eine romantische Motivation – der Ermittler verfiel der kühlen Schönheit -, muss nicht ausgeschlossen werden, aber Geldgeschenke sind wahrscheinlicher. Die Täterschaft im Polizeirevier kratzt natürlich an der Retterrolle der Polizei, aber Fiktion funktioniert nun mal am besten mit Überraschungen. Ist ein Twist, den man machen kann. Es bedeutet, dass die Ermittlungen nicht einmal schlampig gemacht wurden, sondern von einer Person ins (vermeintliche) Aus gelenkt wurden, was in dem Fall zu einer Mittäterschaft oder auch zu einer gemeinsamen Tathandlung führte.

      Dieser Twist lässt also nicht mehr die Polizeiarbeit schlecht erscheinen, sondern stellt korruptes Verhalten an die Stelle von fehlerhafter Ermittlungsarbeit.

      1. Avatar von Peter Maier
        Peter Maier

        Was ist denn bitte überraschend daran? Ab der ersten Interaktion wird doch mit Fahnen und Trompeten angekündigt, dass das ein böser, böser, schlechter Polizist ist, der etwas zu verstecken hat.

        1. Avatar von Winnfried
          Winnfried

          Oh na sie sollten wirklich zur Kripo gehen bei so viel Vorhersehungen.

  14. Stereotypen, Klischees. Ein langweiliger Tatort. 2 Punkte. Schade für das neue Frankfurter Team.

  15. Avatar von Elke VIELWEBER
    Elke VIELWEBER

    Super……ohne sexuelle unrealistische
    Klisches bei den Ermittelnden.
    Sprache verständlich! No crime .
    Ausgezeichnet…mehr davon.

  16. Avatar von Gerda Kirch
    Gerda Kirch

    Das war der beste Tatort seit langem, hat sogar Münster und Köln getoppt.
    Die einzigen die ich mir noch anschaue. Möchte nicht wissen, wie oft
    das schon in Deutschland passiert ist. Richtig aus dem Leben.
    Und nicht so manche Tatorte die so utopisch sind.
    Auch der 1. Fall war spitze.

    1. Avatar von Ute Borute
      Ute Borute

      „Sogar Münster“ soll ein Witz sein? Diese zwei alte Clowns sind grottenschlecht

  17. Avatar von Christina
    Christina

    warum so viel begeisterung ? ich fand den Tatort mal wieder langweilig

  18. Avatar von H.-J. Brosda
    H.-J. Brosda

    Die Selbstverbrennung war ein bissen ÜBERZOGEN das war doch
    Überflüssing und kann man das ständige Rauchen in den Filmen
    mal beenden 🙂

  19. Avatar von Andi B.

    Gelungener Tatort. Das Ermittlerduo hat das Potenzial, auf die Großen der vergangenen Jahre aufzuschließen. Weiter so. Allerdings stört das Inklusionsthema wieder mal. Alle Beteiligten spechen deutsch. Warum muss immer wieder in Heimatsprache mit Untertitel gesprochen werden? Es gibt keinen Mehrwert. Das mühsame Lesen bei wechselndem Untergrund ist störend und nervt. Lasst die politischen Einflüsse weg und beschränkt euch auf das Wesentliche.

    1. Avatar von Frank B.

      Meine Frau und ich haben gewettet, dass solche Kommentare kommen werden. Was soll diese Kritik? Das ist nun mal die Realität, dass Bürger mit Migrationshintergrund zu Hause ihre Muttersprache sprechen. Alles andere wäre unrealistisch. Und macht Filme eben auch autentischer. Außerdem wird in solchen Scenen meistens nur belangloses Zeug geredet. Nicht wichtig für das Verständnis der Handlung. Und mit politischen Enflüssen hat das doch wohl herzlich wenig zu tun.

  20. Ich fand den nicht spannend, die erste halbe Stunde war zäh und eher langweilig , und dann wurde es nicht besser. Hatte sich zum anschauen nicht gelohnt!

  21. 10/10

  22. Avatar von Lothar Wingenfeld
    Lothar Wingenfeld

    Seit langer Zeit ist dies der beste Tatort gewesen

  23. Avatar von Brigitte Grill
    Brigitte Grill

    Sollte sympathisches Ermittlerteam heißen

  24. Avatar von Angelika J.
    Angelika J.

    So geht Tatort 🥰, macht bitte weiter so.

  25. 9/10 ganz großes Kino! Der Tatort hat mich emotional aufgewühlt, war spannend, genial gespielt und hat auch noch ein sehr wichtiges Thema aufgegriffen: dass Profit viel zu oft über das Wohlergehen und die Sicherheit von Menschen gestellt wird und die wahren Schuldigen damit davon kommen. Das Ende war traurig aber ich finde es musste genau so dramatisch enden um zu vermitteln wie ungerecht all das ist und wie wütend man darüber sein sollte, dass am Ende immer die Falschen leiden.
    Frankfurt hat mit Hamza und Maryam wirklich ein klasse Team aufgestellt. Ich liebe die beiden und vor allem wie respektvoll und verständnisvoll sie miteinander umgehen.
    Die Verhörszene am Ende? Einfach genial.

    1. Es war (tatsächlich) ein innerlich sehr bewegender Film und (leider) ganz nah / fast zu nah, an der Realität…

  26. Avatar von Michael B
    Michael B

    Auch wenn die Grundkonstellation – böse deutsche Wirtschaft / Industrie – wehrlose, oft migrantische Opfer – vielleicht schon etwas zu oft durchgespielt wurde: ein guter, eigentlich sogar sehr guter Tatort. Sehr gute Schaupielerleistungen von allen Haupt- und Nebendarstellungen, wobei neben dem Ermittlerduo und dem Tätertrio gerade auch Judith Engel in ihren kurzen Szenen einen sehr eigenständigen und dabei wirkungsvollen Akzent setzt. Ohne durchgehend wirklich spannend zu sein, hält die Erzählweise / Regie die Aufmerksamkeit in allen Szenen hoch. Ganz besonders gefallen hat mir die Kameraarbeit, die nicht nur, aber ganz besonders Melika Foroutan hervorragend in Szene setzt, sondern mit fast jeder Einstellung filmische Qualität vermittelt.

  27. Das tragische Ende hätte es nicht gebraucht. Es war auch so diesmal wieder 10/10. – Jahrelang war der Frankfurter Tatort so schlecht, dass man es jedes Mal bedauert hat, wenn man ihn leichtsinnigerweise doch wieder geschaut hat. Mit dem neuen Team hat sich der Tatort Frankfurt an die Spitze gesetzt und dreimal in Folge Bestleistung abgeliefert.

  28. Avatar von Gregor Koch
    Gregor Koch

    Während die ersten beiden neuen Frankfurter Tatorte erfreulich nüchtern daherkamen, gibt uns der dritte Fall „Fackel“ die volle emotionale Dröhnung.

    Das tut ihm nicht gut, das können die Hauptcharaktere, insbesondere Hauptkommissarin Azadi überhaupt nicht. Die Verachtung, mit der sie jede:n betrachtet, der ihr suspekt erscheint, fällt auf sie zurück und lässt sie unsympathisch erscheinen.

    Das Letzte, was Deutschland braucht, sind Vollstreckungsbeamte, die ihr Urteil schon zu Beginn der Ermittlungen fertig haben. Denn das führt, wie „Fackel“ höchst eindrücklich zeigt, dazu, dass Gesetze und Vorschriften nur als lästige Hindernisse auf dem Weg zu der selbstgefühlten Gerechtigkeit betrachtet werden: alle die, die in diesem Fall eigentlich „die Guten“ sein sollen, brechen das Recht – was ironischerweise in Bezug auf das Materialgutachten und die Verstrickung der Politik in den angeblichen Bauskandal nur angedeutet wird: angefangen bei der hinterbliebenen Tochter, die im Gerichtssaal illegale Tonmitschnitte anfertigt, über den Kollegen Hamza, der erst seine Amtsbefugnisse mißbraucht, um private Ermittlungen anzustellen, und dann, nachdem diese offiziell geworden sind, vertrauliche Details an seine Ex-Freundin durchsticht, bis hin zu Frau Azadi, die sich mit Lügen Zutritt zu einem Haus verschafft, in dem sie dann Privateigentum stiehlt, um es als Beweismittel in ihre Ermittlungen einzuführen.

    Man darf erwarten, dass im Verlaufe der weiteren Charakterentwicklung des Frankfurter Teams eines der Mitglieder – ich tippe auf Hamza – demnächst Selbstjustiz üben und einen Verdächtigen, den er nicht überführen kann, selbst hinrichtet. Es würde zum neuen Tatort, indem es nicht mehr um Recht und Gesetz, sondern um Gefühl und Gerechtigkeit geht, passen …

  29. Hier ist es .Das Team auf das man sich freuen kann und das bisher immer geliefert hat So geht Tatort.Danke dafür.

  30. Eine Reise nach Shanghai am 16.11.2021 war wegen der restriktiven Einreisebeschränkungen Chinas wohl kaum möglich. Wer hat denn dieses Alibi bestätigt….

    1. Avatar von Angelika J.
      Angelika J.

      Das war ein Film, der muss sich nicht an die Realität halten 😊

    2. Avatar von Angelika J.
      Angelika J.

      Das war ja auch keine Dokumentation aus der Corona Zeit, sondern ein sehr unterhaltsamer Tatort ☺️

  31. Endlich wieder mal ein Tatort, der nicht so langziehend und depressiv daher kommt. Ich fand die Folge gut. Das hätte sicherlich noch spannender aufgebaut werden können, aber insgesamt für mich besser als die bisherigen Folgen.

  32. Bester Tatort seit langem

    1. Avatar von Brigitte Grill
      Brigitte Grill

      Endlich mal wieder ein Tatort bei dem man kein Hörgerät braucht. Endlich mal wieder normal sprechende Ermittler, Gespräche, die nicht durch zu laute Musik überdeckt werden. Tolles, symmetrisches Ermittlerteam. Wendungen. Tatort wie früher – toll – weiter so

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